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Circular Farming – Kreislaufbasierte Landwirtschaft von morgen

Die Erde wächst in jeder Sekunde um 2,62 Menschen. Pro Jahr sind wir also rund 80 Millionen Menschen mehr – die mit Wasser, Nahrung und Rohstoffen versorgt werden müssen. Gleichzeitig werden die Vorräte lebenswichtiger Ressourcen immer knapper, unsere Böden verlieren an Fruchtbarkeit und Grundwasser ist zunehmend durch Überdüngung belastet.

Mission

Angesichts dieser Herausforderungen stellen wir uns die Aufgabe, eine biobasierte Kreislaufwirtschaft für unsere Agrarproduktion zu entwickeln, die dem steigenden Bedarf an Lebensmitteln und nachwachsenden Rohstoffen gerecht wird, aber auch die Umwelt schont. Dazu hat sich das Konsortium »Circular Farming« gegründet, ein Zusammenschluss von Unternehmen, KMU, Forschungseinrichtungen und Hochschulen, die gemeinsam Konzepte und Technologien für die Lösung dieser Probleme erarbeiten und erforschen wollen.

Vision

Unsere Vision ist, dass die Agrarsysteme im Jahre 2030 aufgrund geschlossener Stoff- und Energiekreisläufe Luft, Boden und Wasser nicht unnötig belasten und ausreichend Lebensmittel in bestmöglicher Qualität und biobasierte Materialien für die Industrie produzieren.

Projektziel

Circular Farming 2030 Kreisläufe
Circular Farming 2030: Geschlossene Stoff- und Energiekreisläufe.

Mit unseren Vorhaben fokussieren wir uns auf die landwirtschaftliche Fleischproduktion. Ziel ist es, Stoff- und Energieströme in der Nutztierhaltung mit einem ganzheitlichen Ansatz neu zu definieren, um ein zukunftsfähiges bioökonomisches Kreislaufmodell zu schaffen. Mit »Circular Farming 2030« wollen wir das Tierwohl steigern, Belastungen für die Umwelt minimieren und die Entwicklung und Wertschöpfung des ländlichen Raums stärken.

Kern unseres Lösungsansatzes ist:

  • die Reduktion von Futtermittelimporten durch die regionale Produktion alternativer Futtermittelpflanzen (z. B. heimische Körnerleguminosen oder Ölsaaten wie Raps oder Donausoja) und die Erschließung neuer Futterproteinquellen (wie Mikroalgen, Insekten und Einzeller), für deren Wachstum stoffliche Restströme und Abwärme aus lokal erzeugter Bioenergie genutzt werden;
  • die Aufarbeitung von Silage-Presssäften aus dem Futter- und Pflanzenanbau, um wertvolle präbiotisch wirkende organische Säuren zur präventiven Steigerung der Tiergesundheit zu gewinnen und
  • die Reduktion der Nährstoffgehalte in Gülle und Gärresten durch eine „passgenaue“ Fütterung (Niedrigprotein-Diäten und Phasenfütterung) der Tiere bezüglich Stickstoff (N) und Phosphor (P), die wir auf der Basis neuartig formulierter Futtermittel erreichen.
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